"Neue" wege gehen

Wer hätte das gedacht, beim mähen mit einem normalen Mähwerk mit rotierenden Messern sterben zentnerweise Insekten/ha. Wir haben uns für eine neue/alte Technik entschieden. Das Doppelmessermähwerk. Hier wird das Gras nicht abgeschlagen sondern abgeschnitten. Schonend für Insekten, aber auch für das Gras.

 

Nach dem wir 2020 ausgiebig getestet haben haben wir uns für eine Front/Heck Kombination von KEMA entschieden.

Mehr Bilder folgen...

 

                                                                                                                         Nov. 2020


Da ist das Ding.

Das ist das neue Doppelmessermähwerk in Aktion.

Es ist die Front-, Heckkombination geworden, ausgereift und trotzdem schlagkräftig. Nach den ersten 30ha bin ich zufrieden. Es war mir vorher klar das es eine große Umstellung wird.

Z.B. dass das schleifen der Klingen aufwändig ist, das man eine gewisse Mindestgeschwindigkeit fahren muss, oder das schon mal ein schmaler Streifen stehen bleiben kann.


Trotzdem habe ich mich für diese Technik entschieden denn Sie hat auch genügend Vorteile, Spritsparend durch geringe Drehzahl, geringer Leistungsbedarf, Leichtgewicht, und natürlich Insektenschondend.


Das Video zeigt wie auf einer Neuansaat mit Luzerne ein Pflegeschnitt durchgeführt wird. Hier spielt die Maschine alle Vorteile aus. Normal würde gemulcht werden. Das braucht Leistung, Diesel und mehr Zeit, nur dafür das ein paar cm abgemäht werden.

Durch die breite Ablage beim Doppelmesser reicht aber hier ein Durchgang aus.

Und hier ein Nachteil, der hohe Wartungsaufwand. So werden die Klingen geschliffen.

Mit einer Garnitur habe ich diesmal ca. 25 -30 ha gemäht.

 

Bisl was wär vielleicht auch noch gegangen, aber bei dem Regenwetter...;-)